Mit wachsenden Mitgliederzahlen in Richtung größter Ortsverein

Mehr als 3.700 Mitglieder ist der zweitgrößte Ortsverein des Landes mittlerweile stark. Und die Chancen, weitere Mitglieder zu gewinnen, sind mit Blick auf den städtischen Immobilienmarkt in Koblenz groß: Auch wenn es nur wenig Neubauten gibt, sind vor allem Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen im Bestand stark nachgefragt.

 

Christoph Schoell und das Mitglied Nummer 3.700 Alois KohlMit inzwischen 3.715 Mitgliedern ist Haus & Grund Koblenz in den letzten elf Jahren um sage und schreibe 2.215 Mitglieder gewachsen. Diese erfreuliche Nachricht konnte der 1. Vorsitzende Christoph Schöll auf der Mitgliederversammlung im Hotel Contel verkünden. Er nahm dies zum Anlass, Neuzugang Alois Kohl als Mitglied Nummer 3.700 zu ehren. Damit ist Haus & Grund Koblenz dem größten Ortsverein Trier – im natürlich freundschaftlichen Wettbewerb – mittlerweile dicht auf den Fersen. Außerdem attestierte der 1. Vorsitzende dem Verein für das vergangene Geschäftsjahr eine gute Bilanz. Auch deswegen konnte der Mitgliedsbeitrag in Höhe von 61 Euro seit mittlerweile zehn Jahren konstant gehalten werden.

Die Rechtsberatung der Mitglieder erfreut sich großer Nachfrage
Besonders erfolgreich war im vergangenen Jahr die Mitgliederberatung des Vereins. Durchschnittlich 117 persönliche Beratungen haben die Fachanwälte im Monat durchgeführt. Hinzu kamen monatlich 177 telefonische Beratungen – das sind insgesamt fast 200 Beratungen mehr als im Vorjahr.
Anschließend ging Christoph Schöll auf die Lage des privaten Haus-, Wohnungs- und Grundeigentums in Koblenz und Umgebung ein. Die Statistik-Stelle der Stadt Koblenz registriert im Jahr 2010 weiterhin fallende Zahlen bei den Vermietungsanzeigen. Das belegt, dass sich der Mietwohnungsmarkt in einer robusten Verfassung befindet und Wohnungen im Koblenzer Stadtgebiet gut vermietbar sind. Aber: Mit durchschnittlich 5,85 Euro/m2 ist der Mietzins deutlich niedriger als in den angrenzenden Großstädten. Ebenso konstant ist den Ausführungen des 1. Vorsitzenden zufolge auch die demographische Entwicklung.

Stadtmitte, Karthause und Rauental sind besonders beliebte Viertel
Mit Blick auf das für Eigentümer wichtige Thema „Kaufen und Verkaufen“ wurde schnell deutlich: Die Gesamtumsätze auf dem städtischen Grundstücksmarkt sind im Jahr 2010 leicht gestiegen. Noch deutlicher war die Steigerung bei den bebauten Grundstücken. Insbesondere im Bereich der freistehenden Einfamilienhäuser sowie bei Doppel- und Reihenendhäusern gab es Christoph Schöll zufolge eine positive Entwicklung. Stabil ist auch die Situation hinsichtlich des Wohnungs- und Teileigentums. Bevorzugte Stadtteile für den Kauf von Eigentumswohnungen sind vor allem das Stadtzentrum sowie die Stadtteile Karthause und Rauental.
Wer Bauflächen sucht, muss allerdings mit einer großen Preisspanne rechnen. Sie reicht von 85 Euro/m2 in einer mäßigen Lage im Koblenzer Stadtteil Neuendorf bis hin zu einem Preis von 310 Euro/m2 auf dem Oberwerth oder 300 Euro im Bereich Karthäuserhof-Gelände. In Neubauten wurde allerdings im vergangenen Jahr mit 17,475 Millionen Euro so wenig wie nie zuvor investiert. Und: Statt Mietwohnungen wurden ausschließlich Komfort-Wohnungseigentumsanlagen und Einfamilienhäuser in guter Lage gebaut.

Natürlich waren auch die bundespolitischen Ziele in Sachen Klimapolitik, energetische Gebäudesanierung und steuerliche Förderung auf der Mitgliederversammlung Thema. Schöll sprach wohl vielen Eigentümern aus dem Herzen: „Die gesamte Diskussion um das politische Konzept zu gebäudeenergetischen Sanierungen geht weiterhin an den Realitäten des privaten Haus- und Grundeigentums vorbei. Die Bundesregierung setzt den Hauseigentümern energiepolitische Ziele, von denen weiterhin keiner weiß, wie sie zu realisieren sind. Kein Wunder, dass unter den derzeitigen Rahmenbedingungen in puncto Gebäudesanierung so gut wie nichts geht.“

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