„Schwarmstadt“ Koblenz: Haus & Grund Koblenz und IHK Koblenz geben Studie in Auftrag

Koblenz Deutsches EckKoblenz ist ein Wachstumskern in einer Schrumpfungsumgebung – und auf dem besten Weg sich als „Schwarmstadt“ zu entwickeln. Das geht aus einer Untersuchung des Empirica-Instituts Berlin im Auftrag des „GdW Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen“ hervor, die Ende 2015 veröffentlicht wurde. Dort steht Koblenz unter den Top 30 an Platz 27.

Was bedeutet die Bezeichnung „Schwarmstadt“? Dass die jüngere Bevölkerung wie Vögel aus den Regionen aufsteigt und als Schwarm in eine Stadt einfällt, während sich weniger beliebte Städte und Landkreise zunehmend entleeren. Als Ursache für das Schwarmverhalten benennt das Empirica Institut die Demografie: Junge Menschen sind eine Minderheit geworden – und Minderheiten rotten sich zusammen. Die Folge ist, dass die Bedeutung der Attraktivität des Wohnstandortes zugenommen hat. Nicht nur der Arbeitsplatz ist Fixpunkt, sondern auch ein attraktiver Wohnort. Vor allem junge Menschen konzentrieren sich mehr auf Städte, die mit Angeboten wie Hochschulen und Arbeitsplätzen sowie vielfältigen Kulturangeboten oder Szenekneipen locken.

Schwarmstädte sind Städte mit großer Anziehungskraft

Ob Koblenz das Zeug zu einer Schwarmstadt hat und welche Faktoren dazu führen können, dass die Rhein-Mosel-Stadt zukünftig weiter oben in der Rangliste der Schwarmstädte rangiert, soll eine Studie aufzeigen, die vom Haus- und Grundbesitzerverein und der IHK Koblenz in Auftrag gegeben wurde. Das Ergebnis wird im Frühjahr 2017 vorliegen.

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