Haus und Grund Koblenz: Baumschutzsatzung überflüssige Gängelei

Kritik an der von Grünen, SPD und Linken mehrheitlich beschlossenen Baumschutzsatzung für die Stadt Koblenz kommt vom Eigentümerverband Haus und Grund Koblenz e.V., der rund 5.000 Immobilieneigentümer vertritt. „Bevor eine gesetzliche Regelung geschaffen wird, sollte sich jeder Politiker fragen, ob sie überhaupt notwendig ist“, so Christoph Schöll, Vorsitzender von Haus- und Grund-Koblenz und zugleich Vorsitzender des rheinland-pfälzischen Landesverbandes. Eine Baumschutzsatzung sei in Zeiten eines in allen Bevölkerungskreisen hohen Umweltbewusstseins überflüssig. „Es gibt keine Eigentümer, die mit der Motorsäge auf Grundstücken herumlaufen und ohne vernünftigen Anlass Bäume auf privatem Grund und Boden beseitigen“, so Schöll. Hauseigentümer erfreuten sich vielmehr am Baumbestand im eigenen Garten und leisteten mit vielen Neupflanzungen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Zudem werde der Baumbestand werde bereits durch bestehende gesetzliche Regelungen im Bundesnaturschutzgesetz, Landespflegegesetz und dem Nachbarrechtsgesetz geschützt. „Die Baumschutzsatzung ist aus unserer Sicht ein überflüssiger und unzulässiger Eingriff in das private Eigentum, der in der Bevölkerung keine Akzeptanz finden wird. Wir werden diese Satzung gerichtlich bekämpfen, sobald sich die Gelegenheit bietet“, meint Vorstandsmitglied Lothar Breitenbach. „In Koblenz, einer Stadt mit einer sehr hohen Eigentumsquote benötigen umweltbewusste Eigentümer keine Verhaltensmaßregeln von Grünen, SPD und Linken zur Gestaltung des eigenen Gartens“, so Schöll abschließend.

 

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